Die Kaufmannshäuser von Plovdiv
Weiß auf Blau, Rosenwasser und geschnitzte Sonnen
Es ist mein Geburtstag, und mein Geschenk ist eine Stadt.
Wir sitzen im Kapana, dem alten Handwerkerviertel von Plovdiv. “Kapana” heißt übersetzt “Falle”. Eng und verwinkelt. Die Cafés, die Bars und die kleinen Läden in den Erdgeschossen haben aus dem alten Namen ein Geschäftsmodell gemacht: Wer hineingeht, soll so schnell nicht wieder hinausfinden.
An den Ecken, auf den Straßenschildern stehen noch die Namen der alten Zünfte: Schelesarska, die Eisenwarengasse, Koschucharska, die Kürschnergasse, Slatarska, die Goldschmiedegasse und Abadschijska, die Gasse der Grobtuchschneider.1
Über den Straßen hängen Schirme gegen die Sonne. Es ist heiß. Die Schirme helfen wenig. Manche Cafés sprühen feinen Wasserdampf über die Tische, damit es die Gäste draußen aushalten.
Wir haben uns ins Central Perk gesetzt, ein Café mit einer eigenen kleinen Brauerei. Das Bier kommt unfiltriert und kalt. Anja trinkt einen Aperol Spritz und Helena einen frisch gepressten Orangensaft. Eine Weile schauen wir zu, wie das Viertel um uns herum seinem Vormittag nachgeht.
Zweieinhalb Stunden sind wir hierher gefahren, von unserem Haus bei Tryavna, über den Schipka-Pass und durch das Rosental.
Ich wollte nach Plovdiv wegen der Wiedergeburtshäuser. In Tryavna stehen ihre kleineren Geschwister. Handwerkerhäuser, Stein unten, Holz oben, innen Decken, in die Meister ganze Sonnen aus Holz geschnitzt haben.
Und im Dorf Bozhentsi, ein Tal weiter, tragen die Häuser Dächer aus Steinplatten, als hätte jemand den Berg selbst zum Decken benutzt.


Ich habe diesen Baustil lieben gelernt, ohne genau zu wissen, warum er mich nicht loslässt. Hier, auf den Hügeln über Plovdiv, steht er in seiner prächtigsten Form. Das muss ich mir ansehen.
Nach einer Weile trennen wir uns. Anja und Helena wollen durch die Stadt schlendern, und ich gehe Richtung Fußgängertunnel unter dem Boulevard Zar Boris III, einer vierspurigen Schnellstraße, die die Kapana von der Altstadt trennt.
Der Tunnel besteht aus einem paar Dutzend Metern kühlen Beton. Er ist eine Schwelle zwischen zwei verschiedenen Welten. Hinter mir das Zentrum, Verkehr, Musik aus den Bars, Touristen mit Eis in der Hand. Vor mir steigen jetzt die Gassen an, gepflastert mit grob behauenen Syenitplatten, unregelmäßig, blank getreten, die Fugen breit genug für den Absatz eines Schuhs. Keine Autos. Fast keine Menschen. Nur die Steigung und die Stille.
Dann stehen die ersten Häuser da. Steinerne Untergeschosse, die dem Hang folgen und seine Schiefe schlucken. Darüber kragen die Obergeschosse weit vor, getragen von geschwungenen Holzstreben, als beugten sie sich über die Gasse, um zu sehen, wer da kommt.
Symmetrische Fassaden, in der Mitte ein geschwungener Giebel, der sich hebt und senkt wie ein Joch. Und Farbe. Ockergelb, Weinrot, Blau, und darauf gemalte Säulen, Girlanden, Medaillons. Kaufmannshäuser. Jedes ein Selbstporträt.
Eines der ersten, die offenstehen, ist das Haus des Stepan Hindliyan. Ein Armenier, geboren als Stepan Manuk. Seine Geschäfte führten ihn bis nach Indien, dafür bekam er den Beinamen “der aus Indien”, Hindliyan. Gebaut 1835.
Ein massives Holztor, dahinter ein gepflasterter Hof mit einem Streifen Garten, den sich das Haus mit dem Nachbarhaus der Balabanovs teilt.
Die Fassade dreigeteilt, Weiß auf Blau. Zwischen den Fenstern gemalte Säulen mit korinthischen Kapitellen.



Neben dem Eingang hocken zwei Handwerker und bessern eine Stelle im Putz aus.
Innen ein Saal, um den sich die Zimmer gruppieren, auf jeder Seite spiegelgleich. Die Wände voller Bilder von verschiedenen Städten: Konstantinopel, Venedig, Stockholm, Alexandria. Der Hausherr ließ sich die Orte seines Handels an die Wände malen, aus der Erinnerung. Zwei Maler arbeiteten sechs Monate daran.
Im Saal des Obergeschosses steht ein Brunnen aus Marmor, aus dem einmal Rosenwasser lief. Die Decken sind geschnitzt, jede anders, und in den Nischen über den Türen gehen gemalte Sonnen auf.
Und dann das Bad. Es liegt im Erdgeschoss, zwischen Saal und Schlafraum, hinter einer niedrigen Tür. Zwei Räume, Marmor und Gips, über jedem eine Kuppel mit kleinen Öffnungen, durch die das Tageslicht fällt.
Es ist mehrere Grad kühler hier. Die Wände sind glatt wie Seife.
An der Stirnwand eine Nische wie ein kleiner Altar. Gestuckte Blätter, ein aufgefächerter Palmwedel, Voluten, seitlich zwei schmale Säulchen mit Blumenranken. In der Mitte ein ovales Kupferblech mit genietetem Rand, seitlich angeschlagen wie eine Klappe.
Darunter treten zwei Rohre aus der Wand, warm und kalt. Darauf ruht eine Kupferschale und davor, auf einem Sockel, das Marmorbecken. In der Ecke lehnt noch eine Zinkwanne an der Wand, als wäre der letzte Badetag eben erst vorbei.
Unter dem Boden des Badezimmers liefen Tonrohre. Die warme Luft kam aus dem Hohlraum zwischen Küchen- und Badewand, die von einem Herdfeuer geheizt wurde. Ein römisches Hypokaustum, weitergebaut zum Hamam - einem orientalischen Badehaus - eingebaut in ein Wohnhaus. Es war eines der ganz wenigen Bäder der Stadt mit fließendem warmem Wasser, und es ist das einzige seiner Art, das in dieser Altstadt erhalten blieb.
Ich gehe weiter, bergauf. Die Häuser kommen jetzt dichter, und ich komme kaum voran, weil jedes zweite Tor Besuchern offen steht.





Das Haus Mesrobovich, innen eine Galerie, mexikanische Grafik in einem Kaufmannssalon, ein Geschenk Mexikos an Bulgarien, das hier oben gelandet ist wie ein exotischer Vogel.
Das Haus des Dimitar Georgiadi, 1848, weinrot, mit einem mächtigen Mittelerker über der Straße. Die Georgiadis waren Griechen. Heute beherbergt ihr Haus - eine Ironie der Geschichte - das Museum der Bulgarischen Wiedergeburt.
Das Haus des Nikola Nedkovich, 1863, die Fassade die am reichsten verzierte der Altstadt, gemalte Vasen, Ranken, Felder in Feldern, und innen stehen noch die Möbel der Familie, als wäre sie nur kurz ausgegangen.
Das Lamartin-Haus am Hang des Hügels Dschambas Tepe, hoch aufgesockelt, weiß über dunklem Holz, mit einem gerundeten Eckerker, der aussieht wie der Bug eines Schiffes.
Hier wohnte 1833 der französische Dichter Alphonse de Lamartine, drei Tage, auf der Rückreise von der Orientfahrt, die er später in einem berühmten Reisebuch beschrieb. Plovdiv bekam darin ein paar Zeilen, und die Stadt lebt bis heute davon.
Und dann, kurz vor dem Hügel Nebet Tepe, das größte von allen. Das Haus des Argir Kujumdzhioglu.
Die Fassade ist dunkelblau und über ihre ganze Breite sind goldene Blumen gestreut, Girlanden, Rosetten, Sonnen. Der Giebel schwingt in einer Doppelkurve, wie eine Welle, die nicht bricht. Hundertdreißig Fenster. Zur Gasse hin zwei Geschosse, zum Hang hinunter vier. Das Haus reitet auf dem Hügel. Im Hof ein Garten, ein Marmorbrunnen, ein Ziehbrunnen.
Neben dem Tor eine Tafel: Gebaut 1847.
Ich bleibe davor stehen und merke, dass ich diese Zahl heute schon einmal gelesen habe. Fast dieselbe. Hindliyan 1835. Georgiadi 1848. Nedkovich 1863. Der ganze Nachmittag, jedes dieser Häuser, liegt zwischen zwei Zahlen, die keine dreißig Jahre auseinanderliegen.
Alles, was ich heute gesehen habe, ist in einer einzigen Generation gebaut worden. Ein Mann, der 1835 als Kind die Baugrube des Hindliyan-Hauses bestaunte, konnte 1863 als Vierziger zusehen, wie beim Nedkovich-Haus das Gerüst fiel. Dazwischen liegt sein halbes Leben, und dazwischen liegt die gesamte Altstadt von Plovdiv.
Und davor? Die älteren Häuser der Altstadt sind klein, schief, asymmetrisch, Lehm und Holz, gebaut zum Arbeiten. Werkstätten mit Schlafplatz. Nichts an ihnen kündigt an, was danach kam.
Und danach? Ich muss nur den Blick heben. Unten in der Ebene liegt das andere Plovdiv, das nach 1878 weiterbaute. Der Blick vom Nebet Tepe fällt auf Ringstraßenfassaden, Neoklassik und späten Beton. Wer nach der Befreiung reich war, baute dort unten, europäisch.
Hier oben hat nach 1875 nie wieder jemand so ein Haus errichtet.
Vier Jahrzehnte, großzügig gerechnet. Davor gab es diese Häuser nicht. Danach nie mehr. Eine Bauform mit Geburtsjahr und Sterbejahr, wie ein Mensch.
Wie kam es zu diesem ruckartigen Bauboom, der alsbald wieder verebbte?
Um das zu verstehen, muss man wissen, in welchem Land diese Häuser standen. Plovdiv hieß damals noch offiziell Filibe, die osmanische Form von Phillopopolis, wie die Stadt in der Antike und dann später im byzantinischen Reich hieß.
Die Stadt gehörte damals seit bald fünf Jahrhunderten zum Osmanischen Reich. Dieses Reich hatte damals seinen Zenit bereits überschritten, aber es war noch immer einer der größten Staaten der Welt, ein Gebilde über drei Kontinente, von den Toren Mitteleuropas bis nach Mesopotamien und an die Küsten Nordafrikas.
Und das Reich war, was für einen Kaufmann zählte, ein einziger Markt. Zollfrei von der Donau bis zum Nil.
Plovdiv war eine osmanische Handelsstadt, und wie fast jede osmanische Stadt war sie vielvölkisch. Bulgaren, Griechen, Armenier, Türken, Juden lebten hier nebeneinander und durcheinander.
Auch die Kaufleute, die sich die Häuser bauten, waren kein Volk. Hindliyan war Armenier, Mavridi und Georgiadi waren Griechen, Kujumdzhioglu Bulgare.
Ihr Reichtum kam von Aba, einem groben, dichten Wollzeug, gewalkt aus der Wolle der thrakischen Ebene und des Rhodopengebirges. Die Zünfte in der Region woben es zu Stoffen, und die Kaufleute von Plovdiv verkauften die Stoffe durch das ganze osmanische Reich, bis nach Anatolien, Konstantinopel, Ägypten.
Der größte einzelne Kunde war die osmanische Armee. Als 1853 der Krimkrieg ausbrach und Hunderttausende Soldaten eingekleidet werden mussten, fiel der Nachfrageschub mitten in die dichteste Bauphase der Altstadt.
Das Geld für die Häuser der sogenannten Bulgarischen Wiedergeburt kam also aus dem osmanischen Binnenmarkt. Und nichts an dem, was hier entstand, ist spezifisch bulgarisch. Filibe war eine vielvölkische osmanische Handelsstadt, die an einem einzigen Wollstoff verdiente, und der beste Kunde war das osmanische Reich.
Die Häuser selbst hatten ihre Vorbilder im ganzen osmanischen Reich. Es ist eine Spezies des osmanischen Stadthaustyps, der vom 15. Jahrhundert an von Anatolien über den ganzen Balkan lief. Diese Hausfamilie sieht man heute auch in Istanbul, in Edirne, in Safranbolu, in Gjirokastra.
Was ich hier oben sehe, hat mit einer bulgarischen Wiedergeburt wenig zu tun. Es ist eine osmanische Kaufmannsstadt, gebaut mit osmanischem Geld nach osmanischen Vorbildern.
Ein reiches Haus eines Christen war unter osmanischer Herrschaft keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Risiko. Das Reich schrieb seinen christlichen Untertanen vor, wie sichtbar sie sein durften. Das Haus eines Christen sollte das seines muslimischen Nachbarn nicht überragen, Kirchen brauchten für Bau und Reparatur eine Genehmigung, Glocken waren verboten.
Wie streng das galt, hing vom Ort und vom Jahrzehnt ab, aber die Richtung war klar. Wer klug war, hielt sein Vermögen in Truhen, in Warenlagern, in Schuldscheinen, nicht in einer sichtbaren Fassade.
Dann drehte sich das, und zwar genau am 3. November 1839. An diesem Tag wurde in Konstantinopel das Edikt von Gülhane verlesen. Es garantierte ausdrücklich allen Untertanen, Muslim wie Christ, die Sicherheit des Lebens, den Schutz der Ehre und die Unantastbarkeit des Eigentums. Es war der Auftakt der Tanzimat, der großen Neuordnung des osmanischen Reiches, doch vieles davon blieb jahrzehntelang mehr Versprechen als Wirklichkeit.
Für einen Kaufmann in Filibe änderte sich damit etwas Entscheidendes. Sein Besitz war nicht länger vogelfrei. Sein Eigentum war von nun an unantastbar, und er durfte seinen Reichtum offen zeigen.
Einer hatte nicht gewartet. Stepan Hindliyan bemerkte den Zeitgeist und sah die Veränderungen kommen. Er baute sein Haus schon 1835, vier Jahre bevor das Edikt verlesen wurde.
Die Masse der Häuser kam jedoch danach, und sie kam wie durch ein geöffnetes Ventil. Hinter diesem Ventil hatte sich über Generationen Druck aufgestaut. Reichtum, der sich nicht zeigen durfte.
Das Edikt öffnete dieses Ventil. Und was so lange in Truhen und Lagern gepresst und versteckt gewesen war, schoss heraus, nicht als Rinnsal, sondern mit Wucht, und schlug sich nieder in Stein und Farbe.
In wenigen Jahren war der Hang eine einzige Baustelle. Gerüste an jedem zweiten Grundstück, dieselben Wandermeister aus den Rhodopendörfern, die von einem Bau zum nächsten zogen, das Klopfen der Steinmetze von früh bis spät.
Wer bauen konnte, baute, und keiner wollte kleiner bauen als sein Nachbar. Haus um Haus ging die Gasse hinauf, Georgiadi, Kujumdzhioglu, zuletzt Nedkovich. Reichtum, der Generationen lang in Truhen gelegen hatte, trat an die Fassade und ließ sich Säulen ans Haus malen.
Zwei Bedingungen waren es also, die zusammenkamen. Ein Binnenmarkt, der Geld in die Stadt spülte, und ein Gesetz, das erlaubte, es sichtbar zu machen. Das öffnete das Fenster für die farbenfrohen Kaufmannshäuser von Plovdiv.
Bis es sich wieder schloß.
1877 hatte Russland dem Osmanischen Reich den Krieg erklärt, offiziell zum Schutz der christlichen Balkanvölker, tatsächlich auch um den alten Rivalen zurückzudrängen und sich einen Weg zum Mittelmeer zu bahnen.
Die russische Armee zog über die Donau nach Süden, und im Januar 1878 nahm sie Plovdiv ein. Der Krieg war damit vorbei. Der Bauboom auf den Hügeln ebenso.
Der Frieden zerschnitt die Landkarte neu. Aus den eroberten Gebieten entstand ein bulgarischer Staat, erst groß geplant, dann auf Druck der europäischen Großmächte wieder verkleinert.
Plovdiv wurde für sieben Jahre die Hauptstadt von Ostrumelien, einer autonomen Provinz zwischen dem neuen Fürstentum Bulgarien im Norden und dem osmanischen Reich im Süden.
Was Bulgarien bis heute als Befreiung feiert, war für den Handel eine Katastrophe. Vorher reichte der Markt bis Damaskus. Jetzt lag eine Zollgrenze zwischen den Händlern und den Kunden. Der Markt, von dem die Kaufleute lebten, lag mit einem Schlag jenseits der Grenze.
Anatolien, Konstantinopel, die Lieferungen an die osmanische Armee, alles war über Nacht zum Ausland geworden. Der Handel mit Textilien brach ein.
Argir Kujumdzhioglu, der reiche bulgarische Kaufmann mit dem Haus mit hundertdreißig Fenstern, zog die Konsequenz noch 1878. Er verließ Plovdiv und ging nach Konstantinopel, dem Markt hinterher.
Sein Haus, das größte der Altstadt, wurde erst ein Mädchenpensionat, dann Hutfabrik, dann Mehllager, dann Essigfabrik. 1930 kaufte es ein Tabakhändler, um es abzureißen und ein Lager zu bauen.
Es ist der ganze Absturz des Plovdiver Kaufmannshauses in einem einzigen Grundbuchblatt: von der Grandeur zum Mehllager zum Essigfass, in fünfzig Jahren.
Wer nach 1878 in Plovdiv reich wurde, baute nicht mehr hier oben. Er baute unten in der Ebene, wo ich heute Bier getrunken habe, europäisch, mit Stuck aus dem Katalog.
Die bunten Fassaden dieser Häuser sind kein Volksgeist und keine Tradition. Ein Volk gab es noch nicht, und eine Tradition hätte weitergelebt. Sie sind vierzig Jahre institutionelle Konfiguration, erstarrt in Stein, Lehm und Farbe.
Was bleibt, ist Putz, den jemand von Hand nachzieht, hunderteinundneunzig Jahre später.
Die beiden hocken noch immer neben dem Tor, wo ich sie am Vormittag gesehen habe. Der eine zieht mit der Kelle eine Girlande nach, Blatt für Blatt, wie sie ein anderer vor ihm gezogen hat, dessen Namen keiner mehr kennt.
Aus einem Radio zwischen ihren Füßen läuft leise Musik. Die Sonne steht jetzt tief in der Gasse und legt sich lang über das Pflaster. Der frische Putz an der Wand ist noch dunkel und feucht.
Geimeint ist hier Aba, ein grober Wollstoff, der sich im osmanischen Reich großer Beliebtheit erfreute und zur Herstellung warmer, strapazierfähiger Kleidungsstücke wie Mäntel und Herrenhosen diente.




