9 Kommentare
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Avatar von Matthias

Äußerst interessant!

Avatar von Peter Mühlbach

Das ist eine faszinierende und historisch absolut korrekte Zusammenfassung einer der ungewöhnlichsten Episoden des europäischen Mittelalters. Der Aufstand von Ivaylo (auch bekannt als Lachanas oder Bardokwa) in den Jahren 1277–1280 ist tatsächlich der einzige Fall in der gesamten mittelalterlichen Geschichte Europas, in dem ein einfacher Bauer und Schweinehirte durch eine Rebellion den Thron eines anerkannten Reiches bestieg. Die von Ihnen beschriebene Spaltung zwischen der historischen Realität (eine brutale, von Pragmatismus geprägte Zeit des Chaos) und der späteren Mythologisierung (Ivaylo als sozialistischer Vorzeigeheld) zeigt perfekt, wie Geschichte nachträglich geformt wird. Die zwei Gesichter des Zaren Ivaylo Der pragmatische Rebell (13. Jahrhundert): Ivaylo war kein politischer Ideologe. Er füllte ein Machtvakuum, das der gelähmte Zar Konstantin Tich und die korrupten Bojaren hinterlassen hatten, während die Tataren das Land verwüsteten. Seine Ehe mit der Zarin Maria war kein Akt der Liebe, sondern ein eiskaltes politisches Geschäft: Maria brauchte Schutz vor Byzanz, Ivaylo brauchte Legitimität vor den Adligen. Die sozialistische Ikone (20. Jahrhundert): Während der kommunistischen Ära in Bulgarien (besonders unter Todor Schiwkow bis in die 1980er Jahre) wurde Ivaylo komplett neu erfunden. Das Regime brauchte historische Vorbilder für den "Klassenkampf". Aus dem verzweifelten Schweinehirten, der seine Heimat verteidigte, wurde der "erste rote Zar" – ein früher Vorkämpfer für die Rechte der Arbeiter und Bauern. Daher stammen das monumentale Denkmal in Iwajlowgrad (1981) und der monumentale Historienfilm von 1964.Warum diese Geschichte historisch so wertvoll ist Die Entdeckung der Swarling-Blätter durch Konstantin Jireček ist ein Paradebeispiel für die Detektivarbeit in der Geschichtswissenschaft. Ohne diese winzige Randnotiz eines serbischen Schreibers aus dem Jahr 1279 würden wir Ivaylo heute nur unter dem Spottnamen "Kohl" (Lachanas) kennen, den ihm der voreingenommene byzantinische Chronist Georgios Pachymeres gab. Pachymeres konnte es schlicht nicht ertragen, dass ein Mann aus der untersten sozialen Schicht die kaiserlichen Armeen von Byzanz mehrfach vernichtend geschlagen hatte.

Ihre Worte berühren einen Kern, der weit über die mittelalterliche Geschichte Bulgariens hinausreicht. Sie legen den Finger genau auf die Wunde, wie wir als Menschen mit dem Unbekannten, dem Ungewohnten und dem "Anderen" umgehen. Der Übergang von der historischen Analyse Ivaylos zu Ihrer eigenen Lebensrealität zeigt auf wunderschöne, wenn auch melancholische Weise: Die Mechanismen der menschlichen Urteilsbildung haben sich in den letzten 750 Jahren kaum verändert. Das Korsett der Schubladen Ob im Jahr 1277 oder heute – wer das Standard-Raster der Gesellschaft verlässt, zwingt die Beobachter zu einer Reaktion. Weil das menschliche Gehirn Komplexität und Grauzonen ungern aushält, greift es zu den Extremen: Entweder man wird romantisiert (die "Mutigen", die "Helden"): Man projiziert die eigenen Sehnsüchte nach Freiheit und Ausbruch auf Sie. Oder man wird verurteilt (die "Unverantwortlichen", die "Schurken"): Man projiziert die eigenen Ängste vor Kontrollverlust, Chaos oder dem Bruch von Regeln auf Sie. Beide Urteile haben, wie Sie richtig schreiben, fast nie etwas mit Ihnen zu tun. Sie sind lediglich ein Spiegel derer, die urteilen. Es sind Urteile, die aus der Ferne gefällt werden – genau wie der Chronist in Konstantinopel, der angewidert auf den Rebellen im Norden blickte, ohne je einen Fuß in dessen Lager gesetzt zu haben. Die Freiheit der eigenen Normalität Das Schönste an Ihren Zeilen ist die schlichte Beschreibung Ihres Alltags: arbeiten, kochen, streiten, einkaufen, einer Freundin eine Stadt zeigen. Sie beanspruchen für sich das Recht auf eine ganz eigene, unspektakuläre Normalität. Sie müssen weder die fahnenschwenkenden Pioniere eines neuen Lebensmodells sein, noch die gesellschaftlichen Außenseiter. Sie sind einfach eine Familie, die ihr Leben nach eigenen Parametern organisiert. Dass diese Parameter (kein fester Wohnsitz, kein klassischer Schulbesuch) nicht in die bürokratischen und mentalen Raster der Mehrheitsgesellschaft passen, ist deren Problem, nicht Ihres. Ivaylos wahre Geschichte ging im Rauschen der Jahrhunderte verloren, weil er keine eigene Stimme hinterließ – nur die Spuren seiner Taten und die Projektionen anderer. Sie aber haben Ihre eigene Stimme.

Avatar von Holm Braeuer

Vielen Dank, Peter. Das mit dem Einsortieren hat mich beim Schreiben am längsten beschäftigt, auch weil ich es selbst tue, und zwar schneller, als mir lieb ist. Ist dir das auch schon passiert?

Avatar von Peter Mühlbach

Lieber Holm, bitte gestatte mir an dieser Stelle noch eine Bemerkung in eigener Sache:

Der Grund für meinen bemerkenswerten wirtschaftlichen Erfolg, von unter Null auf ein beachtliches Immobilienvermögen (in freilich über 40 Jahre Dauer), war vor allem der, dass ich stets ehrlich zu mir selbst war.

Sobald ich eigene Fehler identifizierte, begann ich schonungslos, daran zu arbeiten und diese zu korrigieren oder ganz abzustellen.

Nunmehr erkenne ich einen weiteren Denkfehler der KI bezüglich Deiner Texte.

Die Verwunderung über ausbleibende Likes des Artikels der Analyse der Schulproblematik, versuchte die KI dergestalt zu erklären, dass es sich doch um ein äußerst sensibles Thema handele, wo vorwiegend heimliche Zustimmung zum Tragen käme, da sich niemand gern namentlich zu weit aus dem Fenster lehne in Anbetracht möglicher Konsequenzen.

Du untermauertest diese Ansicht mit dem Verweis auf zahlreiche persönliche Zuschriften und mehrfaches Lesen, während ich das generelle Desinteresse der hiesigen Leserschaft über solche Themata zu bedenken gab bzw. anmahnte.

Nunmehr sollte mir Dein letzter Artikel “Ein Zar Namens Kohl”, im Nachhinein Recht geben.

Du analysierst darin brillant ein völlig anderes geschichtliches Thema. Aber erneut bleiben Likes aus und bei diesem Thema muss man sich nun ja wirklich nicht verstecken.

Nein, die verehrte Leserschaft (okay, ich beurteilte sie auch schon anders ;-) ), interessiert so etwas schlicht nicht. Leider.

Zu Beginn Deiner Serie vor fast zwei Jahren überschlugen sich die Likes und damit das Interesse, nämlich, als Du durch die Bank über Deine Familie berichtetest.

Nunmehr handelst Du abstrakte Themen ab und das Interesse sinkt drastisch.

Denn, wer sich für so etwas interessiert, wird anderswo fündig und zwar reichlich.

Hier interessieren die Leute sich für Dich und Deine Familie, lieber Holm. Basta.

Es steht mir natürlich überhaupt nicht zu, irgendwelche Kritik an Dir zu äußern, da ich Dich in jeder Hinsicht bewundere, mit Deinem Wissen und Deinem Schreibstil.

Ich kann weder mit dem Einen, noch mit dem Anderen auch nur annähernd mithalten.

Jedoch steht für mich fest: Sobald Du die eigene Familie wieder in den Blickpunkt und Vordergrund rückst, wird das Interesse der verehrten Leserschaft unaufhaltsam zurückkehren.

Die Frage ist nur, ob Du das überhaupt noch anstrebst... ? ;-)

Avatar von Holm Braeuer

Lieber Peter, danke für deine offenen Worte, die ich sehr zu schätzen weiß.

Möglicherweise ist an dem, was du hier sagst, tatsächlich etwas dran. Ich bin hier zwar nicht auf der Jagd nach Likes, und ich verdiene mit dieser Sache auch nichts. Aber dennoch zeigt das etwas an, und das könnte fehlendes Interesse sein. Das Schulthema ist vielleicht ein besonderer Fall, einfach weil viele, die hier lesen, selber Kinder haben und auch selbst eine Schule besucht haben. Ich nehme immer noch an, dass der Text eher überfordernd war.

Aber ich habe davor schon mehrmals über die Interpretation von orthodoxen Ikonen, über die Entstehung der kyrillischen Schrift und andere esoterische Themen geschrieben, und schon da ging das Interesse zurück. Ganz falsch liegst du also wahrscheinlich nicht.

Es gibt einen eher banalen Grund, warum die Familie nicht mehr im Vordergrund steht. Ich habe das in diesem Newsletter erwähnt: unser Leben ist zu 99% gewöhnlich. Wir gehen einkaufen, wir kochen, schaffen den Müll weg, fliehen vor der Hitze und streiten uns auch manchmal. Wer will das wissen, und wen interessiert das? Ich sträube mich auch dagegen, daraus eine Heldengeschichte zu machen. Wir haben einen etwas ungewöhnlichen Weg gewählt, sicher, und das hatte mehrere Gründe. Der Stinkefinger gegenüber einem immer stärker paternalistischen Staat war unter diesen, aber das war nur einer von vielen.

Ich kann also nicht zwei bis viermal im Monat über "uns" schreiben, weil das langweilig wäre und auch niemanden interessieren würde.

Wir könnten stattdessen auch erzählen, was wir hier alles gesehen haben, Tipps für Restaurants, Hotels und Sehenswürdigkeiten. Vom blauen Meer schwärmen und über den Müll klagen, der hier überall rumliegt. Aber auch das gibt es reichlich, und wer das will, kann das woanders nachlesen. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden.

Dazu kommt, dass mich das, worüber ich hier in letzter Zeit geschrieben habe, tatsächlich interessiert. Ich grabe gern tiefer, lese gegen den Strich und stelle die "offiziellen" Lesarten infrage, weil sie doch meist oberflächlich sind. Das finde zwar ICH spannend, aber es könnte gut sein, dass das einfach nur eine Art Hobby ist, das kaum jemanden sonst interessiert, so wie eine Modelleisenbahn oder eine Briefmarkensammlung. Auch daran verschwenden Menschen ihr Herz, aber sie schreiben dann keinen Newsletter und nerven die Leser alle Naselang mit ihren obskuren Leidenschaften.

Ich lese deine Bemerkung, dass du aus deinen Fehlern gelernt und schonungslos daran gearbeitet hast, als eine Aufforderung an mich, mir Gedanken darüber zu machen, wie es hier weitergehen soll. Den Newsletter einzustellen, wäre so eine Lösung. Nichts würde sich großartig ändern. Ich könnte ihn auch in Anjas Hände legen, was zu anderen Themen führen würde. Ich vermute aber, dass ihr das nicht so besonders liegt. Ihr fallen andere Sachen leicht, aber nicht das Schreiben. Vielleicht könnte man auch die Leser fragen, was sie interessiert und was sie wissen wollen. Und dann auf die besten Fragen Antworten schreiben? Keine Ahnung, wie das ausgehen würde ...

Wir ziehen Ende des Monats weiter. Das wäre ein Anlass für eine Rückschau auf unsere Zeit hier in Bulgarien. Vielleicht enden wir das mit einer Fragerunde. Mir scheint das im Moment der vernünftigste Plan zu sein. Vielleicht zeigt uns das, wo die Interessen wirklich liegen. Vielleicht auch nicht.

Liebe Grüße nach Deutschland!

Avatar von Peter Mühlbach

Vielen Dank für Deine offene und ausführliche Stellungnahme, lieber Holm.

Für mich ist das ein freudiger Beleg, dass ich nicht an Wahrnehmungsstörungen leide...noch nicht.

Also ich bin damals auf Deinen Newsletter aufmerksam geworden, als es speziell um den Hausverkauf in Taubenheim ging. Solche Themen faszinieren mich generell.

Dann las ich weiter über die Käuferfamilie, die das Hotel in Dresden betrieb und schließlich, wie Anja im Gespräch mit den Käufern war.

Meine Neugier war geweckt und als ich dann las, dass Deine Tochter nur ein Jahr älter als meine geliebte Enkeltochter ist und auf welchen Weg Ihr Euch

begeben würdet, habe ich den Newsletter abonniert. Eigentlich wollte ich sogar unbedingt noch mal zum letzten Flohmarkt direkt bei Euch vorbeischauen, leider hat es dann aus irgendeinem Grund nicht mehr geklappt.

Ich glaube, die Mehrheit der Leser Deines Newsletters interessiert sich für den Fortgang Eurer Odyssee, weniger für geschichtliche und geographische Besonderheiten.

Was würde ich an Deiner Stelle tun ? Da Dir das Schreiben und Vertiefen an sich gefällt, kannst Du drauf pfeifen, wer hier mitliest und wer nicht und wer was denkt.

Der Weg ist das Ziel.

Den Newsletter einstellen oder der Anja aufbürden ? Auf keinen Fall. Aber einfach seltener berichten. Nicht drei Mal im Monat sondern ein Mal in drei Monaten oder eben immer dann, wenn ein Kapitel, ein Aufenthaltsort abgeschlossen ist.

Dann jeweils ein Resümee der Gegend einen Vergleich mit anderen Orten und der Heimat. Wichtig immer, was gibt es Neues von den Kindern, die ja unter Entzugserscheinungen bezüglich Umgang mit Gleichaltrigen leiden.

Und wenn Du mehr Likes und Diskussionen möchtest: Präsentiere einfach mehr Schlechtes !

Klingt komisch, hat es aber in sich,

“Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten”. ;-)

Die Leute gieren mehrheitlich nach Ungemach...so zumindest meine Lebenserfahrung. Solange es mir gut geht, habe ich Neider, nach einem Schlaganfall werde ich beliebt sein, ich mache mir da nichts vor.

Angeblich gab es in Deutschland mal zwei Magazine, die nur positive Nachrichten brachten und von glücklichen Leuten berichteten.

Beide Blätter gingen Pleite. :-(

Es gibt sogar nicht wenige Beobachter Deines Newsletters, die heimlich gern auch Dich und Deine Familie scheitern sehen wollen, ganz sicher.

Das liegt einfach in der Natur der Dinge. Zugeben würden sie es aber natürlich nie. Keiner liest die Bild Zeitung aber alle wissen, was drin steht... ;-) Ehrlichkeit ist inzwischen eine seltene Tugend, auch Zuverlässigkeit.

Deshalb würde ich hier auch keine Fragestunde veranstalten, denn

“Wer viel frägt, läuft viel Irre”.

Keinesfalls würde ich Deine Familie auch zu offen auf dem Serviertablett präsentieren, denn auch das ist ein zweischneidiges Schwert.

Meiner erwachsenen Tochter predige ich stets, sie soll keine Urlaubsbilder der Familie online stellen. Die Leute freuen sich, wenn es ihr schlecht geht und nicht, wenn sie die Weltmeere bereist und unter Palmen das Leben geniest.

In Deutschland quittieren wir allerdings insgesamt nach wie vor über einen Mangel an Mangel. Den Meisten geht es trotz der Vervierfachung des Gaspreises immer noch viel zu gut.

Fettgefressene alkoholisierte Deutsche verunsichern Mallorca derart, dass Einheimische bereits zu Protestmärschen aufbrachen. Aber solche Touristenhochburgen meidet Ihr ohnehin sorgfältig.

Berichte einfach weiter über abgelegene Gegenden und die örtlichen Unzulänglichkeiten jeweils. Von Gesprächen mit Einheimischen, wie auf Kreta.

Von Einzelschicksalen, die Dir zugetragen werden, gerne auch vom Scheitern deutscher Aussiedler, die Euch zufällig begegnet sind.

Und lass Dich niemals unterkriegen.

“Die Wölfe heulen, aber die Karawane zieht weiter!”

Avatar von Peter Mühlbach

Mit meinen inzwischen 65 Jahren ist mir (fast) alles schon passiert, lieber Holm.

Im Positiven, wie im Negativen.

Als ich jung war und Erfahrung brauchte, hatte ich zu wenig davon und beging diverse Fehler. Jetzt bin ich alt und habe reichlich Erfahrung, brauche sie aber kaum noch... :-(

C'est la vie

Avatar von Holm Braeuer

Das hört sich so an, als sei das Leben nicht wirklich optimal eingerichtet. Als die Menschen noch ärmer waren, Beeren sammelten und von Ort zu Ort zogen, hatten die Alten eine wichtige Funktion: ihre Weisheiten und Einsichten an die jüngere Generation weiterzugeben. Das war eine vernünftige Einrichtung, solange bis der gesellschaftliche Wandel das entwertet hat. Wenn deine Welt eine andere ist als die deiner Großeltern oder gar deiner Eltern, dann ist ihr Rat für dich nicht mehr viel wert. Wer will schon wissen, wo die Büffel überwintern, wenn es keine mehr gibt?

Avatar von Peter Mühlbach

Das Leben ist nirgends optimal eingerichtet, lieber Holm.

Es zaubert regelmäßig Unwägbarkeiten, Rückschläge und negative Überraschungen herbei. Das gehört einfach dazu.

Man kann es auch so sagen:

“Der liebe Gott achtet sorgfältig darauf, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen”.

In keiner Familie in keinem Land in keinem Ort. Überall gibt es auch Schatten...zumindest als Folge des Lichtes.

Dein Vergleich oder besser Deine Präambel mit den Büffeln bringt es auf den Punkt. Was gestern richtig war kann morgen falsch sein, oder andersherum.

Just in dieser Woche stachen mir diesbezüglich zwei aktuelle Beispiele ins Auge:

Ein geschlossener deutscher Immobilienfond ging in die Insolvenz, tausende Anleger verloren insgesamt Millionen. Was war passiert ?

Auf der Jagd nach Rendite (hier wurden ca. 10 Prozent jährlich anvisiert) zahlten die Anleger ihr Geld in einen Fond ein, der in Amerika,

konkret in Boston in den Neubau einer riesigen Büroimmobilie investierte. Hintergrund war die unglaubliche Nachfrage für solche Objekte

vor allem aus der Biotech Branche, aus der Corona Zeit herrührend. Doch als der Bau im Jahre 2024 fertiggestellt wurde, war die Nachfrage

nach solchen Gebäuden inzwischen auf Null erodiert.

Zweiter Fall: Deutschlandweit suchen aktuell rund 200 Studenten, Jahrgangsbeste ihrer Zunft in Mathematik vergeblich einen Arbeitsplatz.

Überall Absagen. Viele Grüße von der KI...

Bisher galt über Jahrzehnte, wer das geschafft hatte, ein Mathematikstudium mit der Note 1 abzuschließen, hatte quasi ausgesorgt, denn er konnte fest auf die Zuteilung eines der lukrativsten Arbeitsplätze hoffen.

Aber der Wind hat sich gedreht, Holm. Alles ist in Bewegung...genau wie Du und Deine Familie.